Lava

 

Lava-Perlen sind reine Naturperlen. Die unterschiedlichen Oberflächen der Lava-Perlen entstehen durch Polieren, Behandlung mit Wachs oder sie werden einfach naturbelassen verwendet.

 

Magma und Lava bezeichnen eigentlich das Gleiche, nur an unterschiedlichen Orten: Magma befindet sich im Inneren der Erde, Lava an der Erdoberfläche.

Magma entsteht dort, wo Hitze und Druck im Erdinneren sehr hoch sind. Dort schmilzt das Gestein und es entsteht ein zähflüssiger Gesteinsbrei, das Magma. In unterirdischen Hohlräumen sammelt sich das Magma und fließt bei steigendem Druck nach oben bis an die Erdoberfläche. Sobald das Magma bei einem Vulkanausbruch aus der Erde quillt, heißt es Lava. Gase, die im Magma eingeschlossen waren, können dann in die Luft entweichen. Daher unterscheiden sich Lava und Magma in ihrer chemischen Zusammensetzung. Solange die Lava heiß ist, ist sie weich und verformbar. An der Erdoberfläche kühlt die Lava langsam ab und wird fest.

Schmuckunikat mit antiker King Bead mittig, antiken Hebron-Perlen, schwarzer Lava und Messing-Scheiben / -ringen.
Die antike "King Bead" Handelsperle wurden ca. um 1900 oder früher in Venedig/Murano für den Handel mit Afrika hergestellt. Sie wurden dort sehr geschätzt und waren häufig den Stammesoberhäuptern vorbehalten, daher der Name "King Beads".

HEBRON-Perlen:
Hebron wurde vermutlich im 3. Jahrtausend vor Christus gegründet und liegt 30km südlich von Jerusalem im heutigen Westjordanland. Dort wurden vom 12. Jahrhundert bis ca. 1880 die Hebronperlen produziert, wobei das Salz des Toten Meeres die unverwechselbaren Farben verlieh. Von Hebron gelangten die Perlen auf alten Handelswegen nach Westafrika, wo sie hauptsächlich im Sudan verwendet wurden. Dort wurden sie entweder von Frauen als Schmuck getragen oder auch als Schutz gegen Unheil um die Dörfer ausgelegt.
Ab ca. 1840 schätzten die Sudanesen diese Perlen nicht mehr so hoch, sie wurden von Händlern aufgekauft und nach Kano, der Hauptstadt Nigerias, gebracht. In Kano wurden die ehemals runden Perlen abgeflacht, vermutlich um sie besser verarbeiten zu können. Diese abgeflachten Perlen erhielten den Handelsnamen Kano-Perlen.

Perlen aus schwarzer Lava und mittig eine handgefertigte alte Silberperle aus Turkmenistan.

Perlen aus schwarzer Lava und eine Perle aus 925er Silber in Form einer Gebetsmühle mit Mantra.

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Kette mit einer kleinen alten handgeschmiedeten Silberperle aus dem Jemen - versehen mit der Signatur des Silberschmieds!-und edlen schwarzen Lava-Perlen.
Im Jemen war bis Mitte des 20. Jahrhunderts der Großteil der Schmuckherstellung in der Hand von jüdischen Silberschmieden. Das Wissen wurde innerhalb der Familie über Generationen weitergegeben und jemenitischer Schmuck war höchst begehrt. Das Silber wurde durch Einschmelzen von Münzen (z.B. Maria Theresia Taler) und alten Schmuckstücken gewonnen und kunstvoll neu verarbeitet. Der Silbergehalt ist daher schwer zu bestimmen, liegt aber häufig zwischen 80-90%. Viele Schmuckstücke sind mit der Signatur des Silberschmieds versehen - siehe Photo. Nachdem sich ab Anfang des 20. Jahrhunderts die traditionellen Verbote im Jemen nochmals verschärften, wanderten bis Mitte des 20. Jahrhunderts (Gründung des Staates Israel) fast alle Juden aus und deren Kunstfertigkeit ging im Jemen verloren.

Kette mit einem großen Türkis-Nugget mittig (25 x21mm), handgeschmiedeten versilberten Tuareg-Rondellen und Perlen aus schwarzer Lava.

Die Kette ist momentan 53cm lang, versilberter Knebel-Verschluß.